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Herzlich Willkommen bei der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mittelrhein/Mosel

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Die Betriebsübergabe meistern

Ulf Hoffmann referiert auf Jahreshauptversammlung der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mittelrhein/ Mosel

Handwerker aus der Sanitär-, Heizungs- und Klima-Branche sind die Experten rund ums Installieren. Damit der perfekte Anschluss aber auch in puncto Betriebsübergabe klappt, referierte auf der jetzigen Jahreshauptversammlung der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mittelrhein/ Mosel Diplom-Betriebswirt Ulf Hoffmann. Das aktive Innungsteam tagte in der Mendiger Vulkan Brauerei.

Der demografische Wandel und die Überakademisierung bereiten den Handwerkern Kopfzerbrechen. Es fehlt an Nachfolgern, die bereit und in der Lage sind, einen Betrieb zu übernehmen. Zusätzlich fällt es vielen Betriebsinhabern schwer, ihr Unternehmen abzugeben, hängen sie doch an ihrem Lebenswerk, das sie mit viel Herzblut aufgebaut haben. Was also tun, um einen der raren Nachfolger auf dem Markt für das eigene Handwerksunternehmen zu gewinnen? Hier wusste Ulf Hoffmann Rat.

Auf jeden Fall müsse frühzeitig mit der Organisation begonnen werden. Auch viele Finanzinstitute möchten früh genug Konzepte sehen, sonst gehe es im Ranking nach unten. Mit 55 Jahren sei ein guter Zeitpunkt gekommen, das Thema Betriebsübergabe in den Fokus zu rücken, so der Experte. Ulf Hoffmann spricht aus langjähriger Erfahrung: Als Betriebsberater war er u.a. für die Handwerkskammer (HwK) Koblenz tätig.

Wichtig sei, den Boden so zu bereiten, dass die Aufmerksamkeit auf das Unternehmen gelenkt werde und es so aus der „grauen Masse“ hervorstechen könne. Eine gelungene Außendarstellung sei Gold wert, „qualifizierte Mitarbeiter sind ein Pfund“. Weiter gelte es, nicht alles alleine stemmen zu wollen, die Verantwortung vielmehr auf mehrere Schultern zu verteilen, Transparenz zu schaffen, sich gern Hilfe zu holen. Und, ganz wichtig: Eine sachliche Bestandaufnahme sei gefragt, um einen realistischen Kaufpreis ermitteln zu können. Oftmals überschätzen Inhaber verständlicherweise wegen ihrer emotionalen Bindung den Wert des Betriebes. Eine kostenfreie Unternehmensbewertung biete z.B. die HwK. 

„In der SHK-Branche sind noch Nachfragen nach Betriebsübernahmen da“, machte Ulf Hoffmann der rührigen Innung rund um Obermeister Patrick Schmitz Mut. 

Auch Katharina Hilger, Geschäftsführerin des Fachverbandes SHK, hatte auf der Jahreshauptversammlung das Wort. Sie motivierte die Betriebsinhaber, sich mit der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung zu beschäftigen, die Ende Mai in Kraft tritt. Zur besseren Orientierung wird auch die Kreishandwerkerschaft (KHS) Mittelrhein zu diesem Thema ein weiteres Seminar anbieten.

Manfred Kries berichtete rund um die Schiedsstelle der Innung. Sie hat die Aufgabe, Streitigkeiten zwischen Kunden und Handwerksbetrieben beizulegen und wird sehr gut angenommen. Von Kries kam auch die Anregung, Franziska van Almsick, die als prominente „Badbotschafterin“ unterwegs ist, in puncto Nachwuchswerbung ins Boot zu holen. Würde sie nicht nur von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft, sondern darüber hinaus auch vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima entlohnt, könnte sie gebeten werden, für den Beruf Werbung zu machen, so die Idee. 

Eine ganz besondere Anerkennung schließlich galt Klaus Ribbrock. Er erhielt für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit im Gesellenprüfungsausschuss der Innung eine Ehrenurkunde. 

Foto: Archiv

 

Schöner Start in einen Beruf mit großer Verantwortung
Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mittelrhein/ Mosel: 21 Gesellen freigesprochen

Es war ihr großer Tag: Nach dreieinhalb Jahren konnten 21 junge Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ihre Ausbildung erfolgreich beenden. Das Ausbildungsteam rund um die Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mittelrhein/ Mosel, die Kreishandwerkerschaft Mittelrhein, die Berufsschullehrer und die Ausbilder der Handwerkskammer sprach sie im Koblenzer Servicehaus Handwerk nach alter Tradition frei und überreichte ihnen die Gesellenzeugnisse.

Gemeinsam mit 5 Absolventen der Sommerprüfung (Gesellen, die einen vorgezogenen Abschluss machen oder Wiederholer) haben somit in diesem Jahrgang  insgesamt 26 neue Gesellen aus der SHK-Branche mit berechtigtem Stolz ins Berufsleben starten können. Beachtliches haben die jungen Leute geleistet. Doch nicht nur sie haben sich ins Zeug gelegt. Um eine erfolgreiche Ausbildung stemmen zu können, braucht es Ausbildungsbetriebe mit Knowhow und Herz sowie einen Prüfungsausschuss, der viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit investiert, um dem Berufsnachwuchs auf die Beine zu helfen. Für die Installateur- und Heizungsbauer-Innungen Mittelrhein/ Mosel und Mayen eine Selbstverständlichkeit. Traditionell werden die Freisprechungen beider Innungen gemeinsam gefeiert.

Dass die jungen Leute mit ihrem Abschlusszeugnis nicht nur am Beginn eines abwechslungsreichen Berufslebens stehen, sondern auch viel Verantwortung schultern, betonte Patrick Schmitz, Obermeister der mittelrheinischen Innung: „Ihr habt Verantwortung über Leib und Leben.“ Denn bei der Installation oder Reparatur von Gasheizungen oder bei Arbeiten rund ums Trinkwasser muss Sicherheit ganz groß geschrieben werden.

Viele Handwerker gehen ihrem Beruf mit Herzblut nach, schilderte Karlheinz Gaschler, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein: „Sie machen auch nach der Rente noch weiter, weil sie es gut machen wollen, ihrer Arbeit mit Hingabe nachgehen“ - Freude und Engagement, die er auch den jungen Berufsanfängern wünscht.

Als Bester ging Jan Zimmermann (Ausbildungsbetrieb Manfred Kries, Dieblich) aus der Prüfung hervor.

Foto: Juraschek



SHK-Ausbildungsordner:

Unterstützung der Lehrlingsausbildung

Auch in diesem Jahr unterstützt die Firma Eugen König aus Koblenz wieder die Lehrlingsausbildung unserer Innung.

Somit ist es möglich, den SHK-Ausbildungsordner, der das traditionelle Berichtsheft ersetzt, kostenlos für die Auszubildenden unserer Mitgliedsbetriebe zur Verfügung zu stellen.

Der Ausbildungsordner kann in unserer Geschäftsstelle angefordert werden.

(Quelle: Gentner Verlag)


Schulausweis Sanitär-Heizung-Klima


Um die Anwesenheit der Auszubildenden in der Berufsschule in Koblenz sicherzustellen, haben die Ausbildungsbetriebe unserer Innung die Möglichkeit, sich den Schulbesuch mit einem Schulausweis dokumentieren zu lassen. Diese Schulausweise können unsere Mitgliedsbetriebe gerne im Bedarfsfall in unserer Innungsgeschäftsstelle kostenfrei anfordern.